Preise der Madrid-Pässe
Jeder Madrid-Pass hat seinen eigenen Anbieter und seinen eigenen Tarif. Hier stehen die Einstiegspreise und die Logik dahinter.
- Preise direkt vom Anbieter
- Kauf beim Herausgeber des Passes

Inhaltsverzeichnis
Was ein Madrid-Pass kostet
Einen einheitlichen Preis gibt es nicht, weil es keinen einheitlichen Madrid-Pass gibt. Jeder Pass wird von seinem eigenen Anbieter herausgegeben, zählt auf seine eigene Art und trägt eigene Tarife. Was du am Ende zahlst, hängt an drei Dingen: an der Bauart des Passes, an seinem Zuschnitt und an der Zahl der Personen, für die du buchst.
Die Einstiegspreise von Go City
Go City führt Madrid mit drei Pässen, die sich in der Bauart unterscheiden. Für jeden weist die Anbieterseite einen Einstiegspreis aus.
| Pass | Zuschnitt | Gültigkeit | Ab |
|---|---|---|---|
| Essentials Pass | drei Attraktionen aus der Liste | 30 Tage ab Aktivierung | 59 € |
| Explorer Pass | Anzahl der Attraktionen wählbar | 30 Tage ab Aktivierung | 79 € |
| All-Inclusive Pass | unbegrenzt viele der enthaltenen Attraktionen | Tageszahl wählbar | 129 € |
Stand: August 2026, Angaben von Go City in Euro. Es sind Einstiegspreise, sie gelten für die kleinste Stufe der jeweiligen Bauart. Wählst du beim Explorer Pass mehr Attraktionen oder beim All-Inclusive Pass mehr Tage, steigt der Betrag entsprechend. Maßgeblich ist immer der Preis, der dir im Buchungsfenster angezeigt wird. Alle Angaben ohne Gewähr.
Der Madrid City Pass von Turbopass
Für den Madrid City Pass nennt Turbopass auf der Produktseite keinen Betrag. Der Preis entsteht dort erst im Buchungsschritt, in dem du Startdatum, Nutzungsdauer in Tagen und die Zahl der Gäste angibst. Deshalb taucht dieser Pass in der Tabelle oben nicht auf: Dort stehen nur Beträge, die der Anbieter selbst ausweist.
Am Leistungsumfang ändert das nichts. Turbopass gibt für Madrid über 20 Attraktionen an, darunter den Museo del Prado und den Palacio Real ohne Anstehen, das Museo Thyssen-Bornemisza, die Stadiontouren im Bernabéu und bei Atlético, die Stierkampfarena Las Ventas, eine Flamenco-Show, den Panoramabus sowie Halbtagesausflüge nach Toledo und Segovia. Ein Paket dieser Größe setzt den Preis naturgemäß höher an als ein Pass über drei Häuser.
Warum der niedrigste Einstiegspreis nicht die günstigste Wahl ist
Die Pässe zählen verschieden, und das entscheidet mehr als der Betrag auf dem Etikett. Ein Pass über drei Attraktionen mit dreißig Tagen Einlösefrist ist eine andere Ware als ein Pass, der drei aufeinanderfolgende Tage lang alles öffnet. Der erste passt zu einem ruhigen Programm mit einer Sehenswürdigkeit pro Tag, der zweite zu dichten Besichtigungstagen. Wer zum kleineren Zuschnitt greift, weil er weniger kostet, und dann doch fünf Häuser sehen will, zahlt am Ende zweimal.
Innerhalb einer Bauart gilt dieselbe Vorsicht. Beim Explorer Pass wächst der Preis mit der Zahl der gewählten Attraktionen, beim All-Inclusive Pass mit der Zahl der Tage. Die Beträge in der Tabelle stehen jeweils für die kleinste Stufe, nicht für das, was du am Ende buchst. Wie lange die einzelnen Pässe gelten und wann die Frist zu laufen beginnt, steht in der FAQ.
So rechnest du nach
Der Vergleich funktioniert nur mit deinem eigenen Programm, nicht mit dem Etikett:
- Notiere die Ziele, die du in Madrid wirklich ansteuern willst. Meist sind das Prado, Reina Sofía und Thyssen-Bornemisza, dazu der Palacio Real und für Fußballinteressierte das Bernabéu.
- Hol dir die aktuellen Einzeleintritte auf den Seiten der jeweiligen Häuser. Sie sind die einzige belastbare Vergleichsgröße.
- Stelle die Summe dem Preis gegenüber, den dir das Buchungsfenster für deine Dauer und deine Personenzahl nennt.
- Rechne dazu, was dir die vorab gebuchten Zeitfenster wert sind. Sie kosten kein Geld, sparen aber Planung und Wartezeit.
Wann sich kein Pass rechnet
Bleibst du zwei Tage in Madrid und willst ein einziges Museum in Ruhe sehen, sind Einzeltickets günstiger. Dasselbe gilt, wenn dein Programm vor allem aus Retiro, Plaza Mayor, Mercado de San Miguel und langen Spaziergängen besteht: Die Stadt selbst kostet keinen Eintritt, und ein Pass, dessen Kontingent du liegen lässt, ist verschenktes Geld.
Umgekehrt kippt die Rechnung schnell zugunsten des Passes, sobald du zwei oder drei kostenpflichtige Ziele am Tag ansteuerst und die großen Häuser ohnehin auf deiner Liste stehen. Welcher der Pässe dann zu deinem Zuschnitt passt, siehst du im Vergleich auf der Startseite.
FAQ
Fragen zu den Pass-Preisen
Kurze Antworten rund um Tarife und Zuschnitt. Alle übrigen Fragen zu den Madrid-Pässen stehen in der großen FAQ.
Warum fehlt der Madrid City Pass von Turbopass in der Preistabelle?+
Turbopass weist auf der Produktseite keinen festen Betrag aus. Der Preis entsteht erst im Buchungsschritt, sobald Startdatum, Nutzungsdauer in Tagen und die Zahl der Gäste feststehen. In der Tabelle stehen deshalb nur Beträge, die der Anbieter selbst ausweist.
Lassen sich die Einstiegspreise der Pässe direkt vergleichen?+
Nur mit Vorsicht. Der eine Pass gibt dir eine feste Zahl an Attraktionen und dreißig Tage Zeit, der andere unbegrenzten Eintritt für eine feste Zahl aufeinanderfolgender Tage. Ein niedrigerer Einstiegspreis bedeutet oft den kleineren Zuschnitt. Vergleiche also erst den Umfang, dann den Betrag.
Ab wann rechnet sich ein Madrid-Pass?+
Sobald du mehrere kostenpflichtige Ziele pro Tag ansteuerst. Notiere deine Wunschziele, addiere die Einzeleintritte der Häuser und stelle die Summe dem Preis gegenüber, den dir das Buchungsfenster für deine Dauer nennt. Bei zwei Museen und viel Spazieren bleibt der Einzelkauf günstiger.
Den passenden Pass wählen
Auf der Startseite stehen die Madrid-Pässe nebeneinander, mit dem aktuellen Preis für deine Dauer und Personenzahl.